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Wenn Jugendliche ihre Musik in Öffentlichen Verkehrsmitteln hören

Wenn Jugendliche ihre Musik in Öffentlichen Verkehrsmitteln hören

Da wird in der Regel für die Nutzung der Bahn geworben weil man z.B. entspannter ans Ziel kommt, da man den Stress als Autofahrer beim Verkehr nicht hat. Eigentlich eine super Idee wenn… und genau hier beginnt das Problem… Wenn da nicht pubertierende Schulkinder in Horden die Bahn stürmen würden. Zu Spitzenzeiten, also morgens zwischen 7 und 10 Uhr, dann von 11 bis 16 Uhr (unterschiedliche Zeiten an den Schulklassen beginnen und aufhören) werden die Bahnen (ausserhalb der Ferien) von diesen geschätzen 4000 Wesen, die mal so süß waren gestürmt. Jeder bewaffnet mit mindestens 2 Handys und Knöpfen in den Ohren aus den Geräusche kommen die an einen defekten Ventilator erinnern. Bei gefühlten 8000 Jugendlichen mit mindestens 2 Handys hört man in 20 Minuten Fahrt die kompletten Musikstücke die bei Youtube hochgeladen worden sind in Dauerschleife. Ich frage mich jedesmal wo der Tinitus ist, wenn man ihn braucht…

Das alleine macht einen ja schon wahnsinnig… Jetzt allerdings habe ich das Gefühl, das die 16000 Jugendliche sich abgesprochen haben und anfangen mit dröhnender Musik im Ohr sich unterhalten müssen. Kennen Sie das wenn man laute Musik per Kopfhörer hört und was sagen will? Man hat immer das dringende Bedürfnis so laut sprechen (schreien beschreibt es wohl besser) zu wollen, das man sich trotz lauter Musik selber hören will.

Parallel will Torben Günther aus dem letzten Wagen unbedingt zu Lisa Jackeline nach vorne in den ersten Wagen um sein neues Handy zeigen zu wollen. Bewaffnet mit einem Rucksack versucht er sich nach vorne zu kämpfen und schlägt unkontrolliert mit dem Rucksack auf Köpfe ein, die sich zu falschen Zeit am falschen Ort in der Bahn befunden haben. Da Torben Günther nicht alleine ist, folgen ihm Kevin, Klösschen und Zahnlücke. Leider alle mit Rucksäcken ausgestattet.

Irgendwann hat man dann sein Ziel erreicht. Gott sei Dank denkt man sich und will hoch motiviert den Weg zur Türe angehen. Schon beim aufstehen stoppt diese Aktion. Alles blockiert. Jetzt zu fragen ob man mal bitte durch kann hat keinen Erfolg… Die Musik auf den Ohren ist so laut das man nicht gehört wird. Angetippt, durch gedrängelt, überstiegen und zur Türe gekämpft geht das Spektakel weiter…

Dort stehen 4,5 Millionen Schüler und Schülerinnen, die in die Bahn wollen. Allerdings stehen diese wie eine Hundertschaft der Polizei vor der Türe, so dass niemand raus kann. Macht ja auch Sinn ????!!!!???? Irgendwie hat man es dann geschafft ans Ziel zu kommen. Nun trifft man noch jemanden, den man kennt… und die erste Frage ist: „Na… wie gehts Dir? „…

Super gehts mir… hab die Bahn genommen weil Autofahren bei dem Verkehr so stressig ist…

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